Studienhaus in den 30er Jahren

Studienhaus der Franziskaner in Schwaz

1925 - 2010

Geschichte

Fotos

 

__________________________________________

externe Fotoseite:

Fotos zur Errichtung des Studienhauses 1924-25

Fotos der Fassadenrenovierung 2007

 

__________________________________________

Studienhaus vom Postpark aus gesehenStudienhaus als Reservelazarett


Im Jahre 1923 beschloss die Provinzleitung die Errichtung eines Studienhauses für ein ordenseigenes Theologiestudium. Es war zweifellos ein riskantes Projekt in dieser schwierigen Zeit. Das Gartenhaus und ein Teil des Klerikatstraktes wurden abgerissen. In den Jahren 1924/25 wurde der Bau errichtet. 1936 studierten 42 Theologen in Schwaz, davon kamen 5 aus der slowakischen, drei aus der kroatischen Provinz, sieben aus Litauen, zwei Theologen kamen aus dem böhmischen Kommissariat, 24 aus unserer Provinz und ein Theologe aus der Wiener Provinz der barmherzigen Brüder.

In der Zeit des zweiten Weltkrieges stand das Studienhaus der Wehrmacht als Reservelazarett zur Verfügung. Dadurch entging man zumindest einer Aufhebung des Klosters oder einer Beschlagnahme durch die SS.

Einen starke Veränderung erfuhr das Kloster im Jahre 1972, weil in diesem Jahr das ordenseigene Studium aufgegeben werden mußte und die Mitbrüder seither an der Theologischen Fakultät in Salzburg studieren.

Von 1973 bis 1993 wurde hier ein Bildungsweg für sogenannte „Spätberufene“ angeboten, der Nichtmaturanten mit einem Vorbereitungsjahr und einem vierjährigen Intensivstudium zum Priestertum führte. Von 1968 bis 1995 war hier auch die Religionspädagogische Akademie der Diözese Innsbruck beheimatet.

Im Jahr 2009 beschloß die Leitung der Franziskanerprovinz Austria das Studienhaus und einen Teil des Klostergartens per Baurecht auf 53 Jahre für Wohnungsbauten abzugeben. Ab 2011 wird das Studienhaus von IWO-Bau entsprechend umgebaut.

Originaler Baubericht aus dem Jahr 1925

 

Das Studienhaus bis zum Jahr 2010

Zur Zeit ist das Parterre an die „Lebenshilfe“ vermietet. Die „Aula“ diente als Festsaal und konnte für familiäre Veranstaltungen (z. B. Geburtstagsfeiern) angemietet werden.

Im 1. Obergeschoß (OG) befanden sich der Arbeitsraum des Klosterbibliothekars, die Hausmeisterwohnung, das Büro der Studienhausverwaltung sowie Tagungs- und Seminarräume.

 

So sahen die Räume aus:

       Die Aula im Parterre                                             Studienhauskapelle                           Die Küche
Aula Studienhauskapelle 
 Die Einzelzimmer                                                                  Der Gruppenraum

    

Detailfotos des vor dem Umbau stehenden Studienhauses
Zeugen der Vergangenheit