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externe Fotoseite:
Fotos zur Errichtung des Studienhauses 1924-25
Fotos der Fassadenrenovierung 2007
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Im Jahre 1923 beschloss die Provinzleitung die Errichtung eines Studienhauses für ein ordenseigenes Theologiestudium. Es war zweifellos ein riskantes Projekt in dieser schwierigen Zeit. Das Gartenhaus und ein Teil des Klerikatstraktes wurden abgerissen. In den Jahren 1924/25 wurde der Bau errichtet. 1936 studierten 42 Theologen in Schwaz, davon kamen 5 aus der slowakischen, drei aus der kroatischen Provinz, sieben aus Litauen, zwei Theologen kamen aus dem böhmischen Kommissariat, 24 aus unserer Provinz und ein Theologe aus der Wiener Provinz der barmherzigen Brüder.
In der Zeit des zweiten Weltkrieges stand das Studienhaus der Wehrmacht als Reservelazarett zur Verfügung. Dadurch entging man zumindest einer Aufhebung des Klosters oder einer Beschlagnahme durch die SS.
Einen starke Veränderung erfuhr das Kloster im Jahre 1972, weil in diesem Jahr das ordenseigene Studium aufgegeben werden mußte und die Mitbrüder seither an der Theologischen Fakultät in Salzburg studieren.
Von 1973 bis 1993 wurde hier ein Bildungsweg für sogenannte „Spätberufene“ angeboten, der Nichtmaturanten mit einem Vorbereitungsjahr und einem vierjährigen Intensivstudium zum Priestertum führte. Von 1968 bis 1995 war hier auch die Religionspädagogische Akademie der Diözese Innsbruck beheimatet.
Im Jahr 2009 beschloß die Leitung der Franziskanerprovinz Austria das Studienhaus und einen Teil des Klostergartens per Baurecht auf 53 Jahre für Wohnungsbauten abzugeben. Ab 2011 wird das Studienhaus von IWO-Bau entsprechend umgebaut.
Originaler Baubericht aus dem Jahr 1925
Das Studienhaus bis zum Jahr 2010
Zur Zeit ist das Parterre an die „Lebenshilfe“ vermietet. Die „Aula“ diente als Festsaal und konnte für familiäre Veranstaltungen (z. B. Geburtstagsfeiern) angemietet werden.
Im 1. Obergeschoß (OG) befanden sich der Arbeitsraum des Klosterbibliothekars, die Hausmeisterwohnung, das Büro der Studienhausverwaltung sowie Tagungs- und Seminarräume.

