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seit 1507
Bestand:
ca. 45.000 Bände, theologische Zeitschriften (laufend bis 2006)
Inkunabeln: 477 Titel in 327 Bänden, Manuskripte
Sammelgebiete: (Franziskanische) Theologie, Tirolensien, Geschichte, Recht ...







Seit 1999 hat die Schwazer Klosterbibliothek einen "hauptberuflichen" Bibliothekar. Dadurch ist auch ein Zugang zur Bibliothek leichter möglich. Die Bücher sind zwar in erster Linie für die eigenen Mitbrüder bestimmt, aber es besteht auch die Möglichkeit, sich Bücher auszuleihen. (zu den Pfortenzeiten 8:30-11:30 und 14:30 bis 17:30, oder gegen Voranmeldung). In der Regel beträgt die Ausleihzeit 2-4 Wochen und ist auf den Bezirk Schwaz begrenzt. Ausnahmen sind jedoch möglich. Wer eine Besichtigung der historischen Bibliothek im Kloster wünscht, sollte sich vorher anmelden. (Adresse siehe unten)
Hier gibt's zwei interessante Diagramme:
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Onlinekataloge
Gesamtkatalog als Excel Datei *
(Achtung: Große Datei!)
Es folgen die Einzel-Listen:
______________________________________________________
Schriften rund um Andreas Hofer und den Tiroler Freiheitskampf
Neueste TirolensienJohannes Nas
Vor 420 Jahren starb der bayrische Franziskaner
und Weihbischof von Brixen. Mehr über ihn
und seine wertvolle Privatbibliothek gibts [hier]_________________________________________________________
1. Suchmaske für Inkunabeln
mit freundlicher Unterstützung
v. Mag. A. Hepperger;**
2. Inkunabel-Liste als Excel-TabelleUnsere Inkunabeln sind auch enthalten im
3. Inkunabelzesus der Österreichischen Nationalbibliothek
Franziskanische Literatur (Excel)
Johannes Duns Scotus (Excel)
Bibelkunde (Excel)
Literatur (Excel) - Philologie (Excel)
Tirolensien (Excel)***
Medizin (Excel)
Landwirtschaft (Excel)
Orientalistik (nach Inhalt oder Sprache) (Excel)
Predigten- Deutsch (Excel)
Religionen - relig. Bewegungen (Excel)
Wissenschaft (Excel)
Zeitschriftenreihen des Klosters Schwaz
Zivilrecht (Excel)
* Der Gesamtkatalog (ohne Handschriften) enthält derzeit ca. 32.000 Eintragungen - Stand: 31. März 2009
Einzellisten: Stand vom Juni 2007
Folgende Sparten der historischen Bibliothek sind bereits enthalten: Franziskanische Literatur, Kunst & Kultur, Biographie, Profan- und Kirchengeschichte; Philologie und Literatur, Philosophie und Wissenschaft, Pastoral und Liturgie (z.T.), Aszetik, Zivilrecht, Bibel (Älterer Teil), Patristik
Es fehlen noch: Theologie, Homiletik (Latein), Kirchenrecht
** s. www.klosterbibliotheken.at (in dieser Inkunabelliste finden sich auch etliche Postinkunabeln)*** Eine Dublettenliste der Tirolensien (z.B. für Tausch) wird auf Anfrage erstellt.
**** Literaturhinweise zu einigen unserer Handschriften sind zu finden bei der Akademie der Wissenschaften;
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Bibliotheksgeschichte
Von Anfang an wurde im Kloster auch eine - für damalige Verhältnisse - große Bibliothek eingeplant. Das zeigt schon die auffwendige Gestaltung des Portals durch einen Augsburger Steinmetz. Auffallend ist vor allem der reiche Bestand an Inkunabeln (467 Titel). Da das Schwazer Kloster das Glück hatte, im Laufe seiner nun fast 500-jährigen Geschichte nie aufgehoben und beim Stadtbrand 1809 verschont geblieben zu sein, besitzt es einen umfassenden, durch alle Jahrhunderte reichenden Bestand an Theologischer Literatur. Zwei Gründe sind für diesen Umstand ausschlaggebend:
1. Das Kloster war seit 1580 immer als Standort für die ordensinterne Ausbildung der Kleriker vorgesehen, so dass alle Sparten der Theologie in der Ausstattung gleichmäßig berücksichtigt wurden. Das brachte es mit sich, dass man bemüht war, in der Bibliothek immer am theologisch „neuesten Stand“ zu sein, so dass auch zeitlich gesehen kaum größere Lücken vorhanden sind. Außerdem war im Kloster (vor allem im 17. und 18. Jh.) auch das Noviziat der Tiroler Franziskaner stationiert. Diesem Umstand verdankt die Bibliothek auch eine verhältnismäßig reiche Ausstattung an aszetischer (spiritueller) Literatur.
2. Einen bedeutenden Zuwachs (ca. 1/3 des Bestandes vor 1800) verdankt die Bibliothek der Tatsache, dass das Franziskanerkloster in Innsbruck durch Josef II. aufgehoben wurde. Ein Großteil der Bibliothek des Innsbrucker „Hofklosters“ wurde nach Schwaz gebracht.
Die "historische" Bibliothek im Hauptgebäude beherbergt hauptsächlich ältere Bücher, während der Bibliotheksraum im Studienhaus aktuelle Literatur birgt. Dieser Raum wurde 1925 als Bibliothek für die Lektoren des damals gestarteten Hausstudiums eingerichtet. Er wurde unabhängig vonder Konventbibliothek betreut. Seit es im Studienhaus keine Lehrgänge mehr gibt, ist leider auch die Bedeutung der Bibliothek sehr zurückgegangen. Heute ist das Lesezimmer (so wurde dieser Raum immer genannt) gleichzeitig Arbeitsraum und Empfangsraum für die Benützer der Bibliothek.
Heute werden nur noch wenige Bücher erworben, wenn dann vor allem franziskanische Literatur. Es gibt auch kein fixes Budget. Sämtliche theologische Zeitschriften, welche noch in der Zeit des Hausstudiums (vor 1972) abonniert worden waren, wurden im Jahr 2006 entgültig abbestellt.
Eine ausführliche Bibliotheksgeschichte wurde in der Nummer 2/2005 der Tiroler Heimatblätter veröffentlicht.
Allgemeine Bibliotheksgeschichte (Universität Bern)
Adresse: Gilmstraße 1, 6130 Schwaz;
Tel.: 05242/63265–66; Fax: –67
Kontakt: Br. Simon Maria ofm
e-mail: bibliothek.schwaz@franziskaner.at